April April
April 10, 2007
Nach langer Zeit kommt jetzt wieder ein Blog – Eintrag von mir.
Es ist eigentlich eine menge Zeit vergangen, doch habe ich nichts spannendes zu berichten. Ich überlege stark, doch mir fällt nichts bewegendes ein. Es könnte daran liegen, dass ich einfach Ferien habe. Ja eine Woche habe ich schon hinter mir und die zweite ist schon im vollen Gange. Sowohl in der Schule, als auch sonst drum herum hat sich nicht viel getan. Das Wetter hier ist trüb und grau und die meisten sind total in Hektik. Ich genieße die Ferien und erledige so dies und das.
Über Ostern war ich in Weimar. Mit meiner Familie bin ich vom Karfreitag bis zum Ostersonntag in der kleinen Stadt in Mitteldeutschland gewesen. Es diente als Urlaub und zu gleich sollte es ein kleines Kulturprogramm für meinen Bruder sein, der ja in drei Wochen seine Jugendweihe zelebriert. Nach dem ich über die Autobahn gebraust bin und wir dann nach diversen Stauumfahrungen in Buchenwald ankamen, war es früher Nachmittag. Dort schlossen wir uns einer Führung an und ließen die dortigen Eindrücke auf uns nieder prasseln. Es ist schon teilweise sehr bedrückend, wenn man weiß, was vor knapp 50 Jahren dort passiert ist. Doch damit ließen wir unsere Urlaubs / Osterstimmung nicht trüben und fuhren flink ins Hotel. -Denkste- Weimar hat einen sehr historischen Ortskern und eine recht „große“ Fußgängerzone. Deswegen sind viele Straßen in der Innenstadt, als Einbahnstraßen ausgewiesen. Ein ungenauer Straßenplan und das Ziel nicht wirklich definiert, cruisten wir durch die Stadt. Nach 10 Minuten hatten wir fast alles gesehen, außer halt unser Hotel. Doch das fand sich ebenfalls schnell und alles war wieder in Butter. Die Tage darauf wurden gut mit einem Kulturprogramm gefüllt. Besuche im Wohnhaus von Goethe, dessen Gartenhaus, die Uni von Weimar, das Bauhaus Museum und diverse Restaurantabstecher, prägten den Tag.
Besonders gefallen hat mir auch das Theaterstück, welches wir uns gegönnt hatten. Das Stück „Othello – der Mohr von Venedig“ von William Shakespeare, das um 1603 verfasst wurde, füllte den Samstagabend. Zu Weimar gibt es eigentlich nichts weiter zu sagen. Wenn jemand Architektur studieren möchte, dann ist er dort sicherlich nicht fehl am Platz, doch ein Ort zum Leben, wäre Weimar nicht unbedingt für mich.
Mal sehen, was die Woche noch bringt. In 9 Tagen ist mein B.Day und bald darauf auch die Jugendweihe von meiner Lieblingsnervensäge. Ich hoffe euer Bier ist nicht zu kalt, ihr bringt warme Luft nicht zum stinken und dieser Satz kein Verb
Es irrt der Mensch, solang er strebt. ( Johann W. von Goethe)